Tourismus

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 "Jaques" u. "Füenf"
   15. Juli 2010
 
  Detlev Schönauer alias „Jacques“ am 25.09. und A-Capella vom Feinsten mit „Füenf“ am 06.11.

Mit Mundart-Kabarettist Detlev Schönauer alias „Jacques“ kommt ein TV-Dauergast am Samstag, 25. September 2010 in die Alte Turnhalle Beerfelden. Eine der bekanntesten A-Capella-Gruppen Deutschlands wird am Samstag, 06. November 2010 ihre Aufwartung machen: dann gastieren die HR3-Dauergäste „Füenf“ mit ihrem neuen Programm „Uäh!“. Beginn ist jeweils um 20.00 Uhr. Der Vorverkauf für beide Veranstaltung, die wie immer vom Arbeitkreis Stadtkultur organisiert werden, hat nun begonnen."Füenf"

Übergerascht" - so heißt das neue Programm des Mainzer Kabarettisten Detlev Schönauer. Seine Kunstfigur, der so charmant französelnde Bistrowirt "Jacques", lebt zwar schon lange in Deutschland und beobachtet seine Bistrogäste mit satirischem Scharfsinn - und trotzdem ist er über diesen Menschenschlag immer wieder "übergerascht". Nicht nur über die Eigenarten der verschiedenen deutschen Volksstämme von Bayern bis an die Waterkant, sondern auch über deren Sprachen. Das zeigt er überdeutlich mit Hilfe seines Sprachtalentes, zwanzig verschiedene deutsche Dialekte und Akzente täuschend echt nachzuahmen. Kein geringerer als der altehrwürdige Vater des deutschen Kabaretts, der leider verstorbene Hanns-Dieter Hüsch, verlieh Schönauer den Titel "Meister der Dialekte".

Detlef SchönauerDaneben hat er sich in den letzten Jahren mit Persiflagen ruhmreicher Kollegen ins Herz des Publikums parodiert, wenn er z.B. als keifender Literaturpapst ein vermeintlich harmloses Gedicht schonungslos interpretiert. Sein Jürgen von Manger klingt fast echter als das Original und wenn er gar ins Schwyzerdütsch verfällt, denkt jeder gleich, mit seligem Lächeln an den legendären Emil. "Absolument übergerascht" reagieren seine Zuschauer dann, wenn er noch einen draufsetzt und als Konstantin Wecker authentisch transpierierend voll dynamischer Inbrunst ein simples Kinderlied zum revolutionären Kampflied aufmotzt. Gerade die Musik und der parodierende Umgang damit ist eine der Stärken von Detlev Schönauer. Viele Fernsehzuschauer kennen den quirligen Franzosen mit der Baskenmütze als Wirt "Jacques" des SWR oder als "TOURist Jacques" bei der Berichterstattung der ARD-Sportschau zur Tour de France. Für seine dialektischen Ausflüge, seine scharfsinnigen Beobachtungen der deutschen Seele und seine musikalischen Parodien wurde Detlev Schönauer mit mehreren Kabarettpreisen bedacht. Darüber ist dann eigentlich niemand mehr "übergerascht".

Mit „Füenf“ erwartet die Odenwälder lachmuskelerschütternder Chorgesang vom Feinsten: Sie kennen kein Pardon, sie treten auf und sie treten auch noch nach: Mit der neuen „UÄH!“- Tour startet die berühmt-berüchtigte Vokalformation einen weiteren verschärften Angriff auf’s Zwerchfell und die geistige Verfassung ihrer großen Fangemeinde. Mit perfidem neuem Material operieren sie am offenen Lachnerv, kratzen am eigenen Lack und stoßen auch so manche Ikone von ihrem Thron. Ehrensache, dass die Füenf ihre Stärken im neuen Programm wieder voll ausspielen werden. Schließlich verfügen sie mit Pelvis, Justice, Karuso und Memphis über gleich vier Songwriter und Frontsänger, deren stimmliche Vielfalt von Bass Spencer zuverlässig mit samttiefem Groove unterlegt wird. Unbeirrt suchen und finden sie überraschende Wege, das starre Korsett des A-cappella-Genres zu sprengen. Funkelnde Ideen, entfesselter Sprachwitz und stimmgewaltiger Sound bündeln sich zu einem frappierenden Gesamtcomedywerk, das man live erlebt haben muss.
 


Tickets zum Preis von 16,-- € (Schönauer) bzw. 15,-- € (Füenf) sind ab jetzt online hier, im Rathaus Beerfelden sowie in der Buchhandlung Göbl Beerfelden erhältlich.


 

 
 


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