Wandern ohne Gepäck

"Auf den Wanderwegen des Raubacher Jockels"

Individual- und Gruppenreiseangebot im Odenwald. Mehrtägige Wanderungen durch das Beerfelder Land, eines der waldreichsten Gebiete inmitten des Geo-Naturparks "Bergstraße-Odenwald"
Das Beerfelder Land zählt zu den schönsten Wandergebieten im Odenwald. Weite Mischwälder, herrliche Aussichten und Landschaften lassen das Herz eines jeden Wanderers höher schlagen.
Das Angebot "Wandern ohne Gepäck" hat sich seit seiner Entstehung im Jahre 1987 beständig weiter entwickelt. Entstanden und getragen wird dieses Arrangement von den teilnehmenden Gastwirten im Beerfelder Land, durch dieses und angrenzende Gebiete führen die Touren.

Für eine unbeschwerte Wanderung befördern die Wirte Ihr Gepäck jeweils zum nächsten Zielort. Sie können die Tour aber auch als Rucksackwanderung buchen.
Bitte teilen Sie dies bei der Buchung mit.

Weiter Informationen sowie Leistungen, Preise usw. erfahren Sie anhand der Broschüre, die Sie nebenstehend als pdf-Datei herunterladen können bzw. wenden Sie sich direkt an unsere Touristik-Information.

Auskunft und Buchungen: Wirte der Aktion "Wandern ohne Gepäck", c/o  Touristik-Information Beerfelder Land, Metzkeil 1, 64743 Beerfelden, Tel. 06068/7590520, Fax: 06068/7590510, e-Mail: infofoobar@beerfelder-landbarfoo.eu

"Der Raubacher Jockel"

Der "Raubacher Jockel" mit bürgerlichem Namen Jakob Ihrig, wurde am 05 Mai 1866 in Raubach im südlichen Odenwald geboren.
Der "Raubacher Jockel" ist ein Original der Raubach. Nie hat er eine Lehre gemacht und doch war er ein Alleskönner. Er verdiente sein Geld als Gemeindediener, gräflicher Waldarbeiter, Uhrmacher, Totengräber, Feldschütz und Köhler.

Seine Liebe aber galt der Musik. In dieser Kunst war er ein wahrer Meister. Er gehörte zu den vielen Odenwälder Musikanten, denen Adam Karillon in seinem Roman "Die Mühle zu Husterlo" ein Denkmal gesetzt hat. Obwohl er nie Unterricht hatte, spielte er fast alle Instrumente und wusste alle Tänze und Volkslieder auswendig. Wenn er auf der Kirchweih die Geige strich oder die Trompete schmetterte, dann riss er Jung und Alt in seinen Bann. So zog er von Fest zu Fest und war oft den ganzen Sommer unterwegs.

Als er arm und alt war und seine Ämter nicht mehr ausüben konnte, gaben im seine Raubacher Dorfgenossen Wohnung und Freitisch.

Im Rahmen des Geoparks Bergstraße-Odenwald entstand jetzt auch ein "Jockel-Rundweg" rund um das Heimatdorf des "Raubacher Jockel". Auf Ihrem Weg finden Sie viele Tafeln mit Geschichten des Jockel.

Ein kleine Informationsbroschüre mit verschiedenen Geschichten des "Raubacher Jockels" ist im Landgasthof Raubacher Höhe und im Bürgermeisteramt Rothenberg erhältlich.